Maxime
Entstehung
Bereits 1873 versuchte Josef Hafky, der Gründer der ersten Druiden-Logen in Deutschland, in Zürich das Interesse für druidische Grundsätze zu wecken. Da in der Schweiz alles etwas länger dauert als in Deutschland, vergingen jedoch fast 40 Jahre, bis diese Idee erstmals Fuss fasste.

Die erste Druiden-Loge in der Schweiz war die Uto-Loge, die mit Hilfe der Parsifal-Loge München am 1. Oktober 1912 in Zürich gegründet wurde. Am 18. Mai 1913 bewilligte die Gross-Loge Bayern die Umbenennung in Arnold-Winkelried-Loge. Die Namensänderung erfolgte, weil der Name Uto-Loge bereits beim Guttemplerorden (den Alkoholgenuss bekämpfender Bund) geführt wurde. Hinweise auf deren Existenz gibt es bis zum Jahr 1931, als sie noch 33 Mitglieder hatte. Irgendwann zwischen 1931 und 1939 löste sich diese Loge auf. Der Grund dafür war vermutlich die Isolierung der Loge und die aufkommende antideutsche Stimmung in der Schweiz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland.

Zu Anfang der 60er Jahre suchten 15 Männer den Anschluss an eine Logenvereinigung.

Durch Vermittlung der Druiden-Loge Hamburg wurde von der Reichs-Gross-Loge Deutschland die Gross-Loge Schwaben mit der Aufgabe betraut, bei der Gründung einer Druiden-Loge in der Schweiz zu helfen. Dies führte am 7. November 1962 zur Gründung der Jacob-Burckhardt-Loge in Basel, die am 16. März 1963 installiert wurde. 1966 wurde als zweite Schweizer Loge die Rudolf-von-Tavel-Loge in Bern gegründet.

Für das Druidentum der Schweiz war das Jahr 1968 von allergrösster Bedeutung. In Basel wurde von Mitgliedern der Jacob-Burckhardt-Loge, deren Mitgliederzahl stark zugenommen hatte, die Camelot-Loge als zweite Basler Loge gegründet. 1970 folgte die Gründung der dritten Basler Loge, der Augusta-Raurica-Loge.

Auf Initiative der Basler Logen wurden am 17. Mai 1969 fünf weitere Logen gegründet, nämlich die Niklaus-Manuel-Loge als zweite Berner Loge, die Langatun-Loge mit Sitz in Langenthal, die Albert Anker-Loge mit Sitz in Biel, die Eiger-Loge-Oberland mit Sitz in Thun und die Losanna-Loge mit Sitz in Lausanne.

Aus der 1968 gegründeten Turicum-Loge Zürich bildete sich 1970 die Dunum-Loge Zürich. Aus ihr ging 1975 die Perseus-Loge hervor, die ihren Sitz in Zürich hat. Da in Zürich der Wunsch nach einer weiteren Druidenloge bestand, gründeten Mitglieder der Perseus-Loge 1981 die Hans-Waldmann-Loge. Die Mitglieder der Hans-Waldmann-Loge gründeten 1990 die Rudolf-Brun-Loge.

1985 gründeten Mitglieder der Rudolf-von-Tavel-Loge und der Niklaus-Manuel-Loge die Zähringer-Loge als dritte Berner Loge. Von dieser spaltete sich 1990 die Arora-Loge mit Sitz in Muri BE ab. Am 5. Juli 1997 wurde in Luzern die Vierwaldstätter-Loge gegründet.

Auf Initiative von Brüdern aus Basel und Zürich konnte am 15. Mai 2004 die Eberhard-von-Nellenburg-Loge in Schaffhausen gegründet werden.
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